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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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Blutnrenge zunächst durch die Erstickung veranlaßt,und durch den Fall und Schlag vorbereitet wurde.

Ich gehe nun zur sechsten Frage über. Bei derFrage: ob Ebnen lebendig oder todt inS Wasser ge-

kommen ? giebt Hr. v. Walther sich Mühe, das erstcrezu beweisen; da ihm diese Beweise jedoch unmöglichschienen, so begnügt er sich, zu behaupten, daß man mitapodiktischer Gewißheit weder die eine, noch die anderein Rede stehende Todesart aimehmen könne, undmacht den H. H. Obduzenten den Vorwurf, daßsie den Waffcrtod nicht vorausgesetzt oder bezweifelthaben, besonders da doch die berühmtesten Lehrer dergerichtlichen Medizin es in ,,einzelnen Fallen" für sehr-schwierig, manchmal auch für unmöglich erklären, mirGewißheit zu entscheide», ob der, todt im Wasser Gefun-dene, darin ertrunken, oder schon früher getödtct hinein-gcworfen sey. Ich gestehe sehr gern, das diese Lehrer-in manchen Fällen sehr Recht haben, und daß es sehr-weise von ihnen sey, ihre Schüler darauf aufmerksam z»machen; allein hier ist weder von der Schule, noch vonmanchen Fällen, sondern allein von diesem cvncretcnFalle die Rede. Das Unrersuchungsgcrichl verlangt auchvon den Herren Obduzenten keine Controvcrse, sondernihre Meinung auf Pflicht und Gewissen; diese warensie schuldig abzugeben, was aber der Hr. v. Waltherapodiktisch-absprechen" zu uennen beliebt. Auch gieri-gen sie keineswegs flüchtig über diese» Gegenstand hin-weg, wie ihnen der Hr. v- Walther vorwirst, sondernsie haben ihn vergleiebend erwogen, sogar mit Ciratenbelegt, sich aber der verständlichen Kürze beflisse», weilstk aus Pflicht und für das Gcschwornen-Gericht schrie-ben, und sonst aus keinrr andern Ursache. Um seine