meine Meinung ausgesprochen habe, und auch jetztaussprechen werde, da mein College Hr. I)r. Burkardmeiner Vertretung nicht bedarf, und ich wirklich in die-sem Augenblick seine Meinung nicht kenne.
Die Sitzung wird aufgehoben und bis auf den kom-menden Morgen, 16. Mai 1822 , verragt.
Pr. Ersucht den Hofrarh Seibold, in seinem Vortragefortzufahren. Hofrath Seibold: Ich komme jetzt aufdie in den, Gutachten des Hrn. v. Walther gestellte»Fragen und Antworten; ich werde sie einzeln durchgehen,und meine Meinung über dieselben äußern. Sollte sichjedoch in meinen Vortrag eine Aeusserung einmischen, imnämlichen Sinne, wie die in Hrn. v. Walthers Gutach-ten , so bitte ich denselben im Voraus um Nachsicht.—Die erste Frage ist von Hrn. v. Walther nicht speziellbeantwortet, ich übergehe sie deshalb ebenfalls, werdeaber im Laufe meines Vortrags, so wie das Gutachtenmich darauf führt, auf dieselbe zurückkommen. — Ichgehe also zur zweiten Frage über. Im Eingänge der-selben macht Hr. v. Walther mir den Vorwurf, undmit Recht, daß ich, nach der bei Thiriarl gedrucktenCriminal-Prvzcdur gegen Christ. Hamacher, die WundeNro 8 ihrer Form nach entstellend bezeichnet habe. Esist wahr, hier ist eine Verwechslung der Wunde Nro. 7mit Nro. 8 vorgcgange»; ob aber hier ein Schreib- undDruckfehler vorgefallen, oder ob ich mich wirklich imSchluffe meines Vortrags, den ich vorher nicht nicder-geschriebcn, auch die Aktenstücke nicht vor mir hatte.des von den H. H. Obduzenten gebrauchten Ausdrucksnicht erinnert, und statt der von denselben gebrauchten