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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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worden ist. scheint sie uns ihrer eigenen Lage, Richtung,Breite und Ausdehnung wegen unmöglich durch einenDruck der Hand auf die Gurgel, und eben so wenigdurch ein um den Hals gelegtes Band verursacht seynzu können; das letztere um so weniger, da keine ihrdem Ort und der Größe und Richtung nach entsprechen-de Blutergießung zwischen den Nackenmuskel», und amobern Theil des Rückens angetroffen wurde. Esscheint uns demnach diese Blurergießung am Halse wohleher, entweder durch eine so lange nach dem Tode, unddurch das Aufthauen des gefroren gewesenen Körpers,wie durch die mit ihm vorgenommenen Bewegungenwohl mögliche Berstung eines von Blut strotzenden Ge-fäßes in dieser voraus schon aufgelockerten Parlhie oderdurch einen lediglich auf die vordere Flache des HalseSund der Brust gedrückten stumpfen, breiten, dicken undharten Körper verursacht worden zu seyn. In demObduktions-Protokoll ist zwar von verletzt gefundenenGefäßen nichts erwähnt. Wie leicht kann aber nicht denHerren Obduzenten der Riß eines Gefäßes in einer vonBlut umgebenen Stelle unbeachtet geblieben seyn, derdennoch start gefunden haben muß, entweder im Leben,oder im Tode. Zu einer solchen Muthmaßung fühltman sich um so mehr berechtigt, als ausser der ange-führten Blutunterlaufung keine von den sonst in derRegel sehr merklichen, auf den Tod durch Erdrosselungdeutende Zeichen wahrgenomme» sind; wie denn Z. B.gewisse Eindrücke am Halse bei so merklich Vorgefunde-ner Blutunterlaufung, welche sich sogar auf die innereFläche der Luftröhre erstreckt haben soll, eben so wenig,als Formvcränderung oder eigentliche Verletzung des Kehl-kopfes, welche man so häufig ohne solche starke Sugi!»

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