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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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Leben mehr wei'ssen Haut liegen, wahrzunehmen, dieauf eine hier zuerst mitbegiuneiide Auflösung des Bluts,und «»fangende Fäulniß schließen laßt, womit zugleichauf etwas Auftreibung des Zellgewebes »ach den Schul-tern , und nach der Brust hin verbunden zu scyn pflegt.Nur bei hager» Subjekten und dünner Bauchwandpflegt sich die ansaugende Fäulniß hier gleichzeitig oderfrüher bcmerrlich zu machen, sonst erst später. Wennalso nicht einmal eine solche, den Grad der Fäulnißmit bezeichnende, also der Anmerkung wohlwerrhesStclle,'n der Art nicht ausgefallen ist, die weiter gar nichteinmal Blntaustritt ins Zellgewebe dieser Parthie Vor-aussicht , so muß man sehr zweifeln, daß eine wirklicheBlutunterlaufung , wie die unter Nr. 2Z im Obduktions-Protokoll vom 24. Dezbr. angeführt ist, sollte am 21.Dezbr. oder schon früher statt gehabt haben; die Merk-male davon hätten sonst am Halse wie -an der Brust,auch am 21. Dezbr. nicht viel weniger anfgefallen seyumüssen, wo sic dann im Obduktions-Protokoll nicht nu-angemcrkt bftiben konntcu. Auffallend ist uns überhauptauch die Nichtangabe der doch gewiß vorhandenen Tod-tenfleckcn gewesen. Wollte man nun auch die angemerk-te beträchtliche Blutunterlaufung vor oder mit dem Todeentstanden siyu lasse», so dürfte diese Gegend doch auchbei der zweiten äussern Besichtigung nicht ganz spurlosvon aussern , auf angewandte Gewalt hindeutenden Ei: -drücken gefunden siyn. Durch ein allgemein gleichesInfammcnpressen des Halses ist zwar ein Aufheben derRespiration recht gut denkbar, aber die Entstehungeiner solchen Sngillation läßt nur eine mehr örtlichverletzend cinwirkcndc Gewalt voraussetzen. So wie dieBlutergicßnng ihrem großen Umfange nach geschildert