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Feuchtigkeiten von verschiedener Art und Temperatur,durch Einwirkung von Thieren, vorzüglich durch Insek-ten entstanden. — Die Veränderungen bestehen darin,daß die Wunden mehr trocken, oder feucht, die Wund-lefzen mehr aufgelockert durch bloS warmes Wasser,oder mehr zusammen gezogen durch siedendes, odereiskaltes Wasser und Spiritus; mehr rauh und zackigdurch den Angriff von Thieren, Insekten, mehr glattund schlaff durch Auflösung geworden sind. — Nur einemwohiiende todte Kraft in de» verschiedenen Gebildendes Körpers in verschiedenen Graden laßt solche Ver-änderungen bemerkbar werden, die aber doch alle dasGepräge von mangelnder Reaktion des Gefäßsystems ansich tragen, wodurch sie am besten wohl durch kunstgc-maße Injektionen von den im Leben angebrachtenWunden unterschieden werden können. Nach diesen vor-ausgeschickten Bemerkungen wird mau nun schon ziem-lich die nöthige Aufklärung erhalten können, zu welcherCathegorie die an EvnenS Körper gefundenen Wunden zurechnen sind. Das spare Aufflnden der Leiche laßt aufso mancherlei flarrgefundenc Einflüsse auf die Wundenschließen, durch welche sie nicht allein verändert, jawohl gar, was nicht ganz zu widersprechen ist, zumThcil dadurch verursacht seyn konnten. Von den HerrenObduzenren selbst, mit Zustimmung des Hofraths Hrn.Scibold, wird ja über die Entstehung der Wunde Nr. 7eine zweifelhafte Meinung gehegt, und zwar deshalb,weil sie an ihr nicht wie an einigen andern, die Merk-male des flattgchabten Lebens in Blutunterlaufungbestehend, entdeckten, weshalb sie daher für eineWunde angegeben ist, von welcher sich nicht bestimmtsagen lasse, sie fey im Leben oder im Tode ange-