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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
Seite
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Blutung einr auf erlittene Störung ,'m Blutumlaufh,deutende regere Thätigkeit in den Gefäßen der Wund-lefzen ein, wo denn durch Quetschung zu sehr gelittene,geködlete Partikelchen abgestoßen werden, und damit dasfetzige, zackige nach und nach schwindet, die Ränder sichabglätten, und bei abnehmender Eiterung die Vernar-bung so zu Stande kommt, daß man nach der Formder Narben auch ziemlich wohl noch bestimmen kann,durch was für eine Art Instrument die der Narbevorausgegangene Wunde veranlaßt ward. Wennalso der Tod nicht plötzlich auf die Verletzungfolgte, sondern viele Stunden, oder Tage nachher, sosind die Merkmale von vorausgegangener Geschwulst,Entzündung und ekngetretener Eiterung nicht zu verken-nen, und lassen diese dann bestimmt ans Verwundungim Leben schließen. Nur wenn der Tod gleich aufdie Verletzung erfolgt, und daher alle diese Erscheinun-gen bis etwa auf eine noch mögliche Blutung aus-bleiben, kann selbst bei stattgcfundeuer Blutung auseiner reinen Schnitt - oder Hiebwunde jede Spur ver-schwinde», zumal wenn Auswässerung möglich war,so daß zwischen einer solchen am Lebenden, und der aneiner Leiche gemachten Wunde kein Unterschied angetrof-fen wird. Veränderungen, welche die an Leichen an-gebrachten Wunden erleiden können, trifft man nur imgeringen Grade in der frühsten Periode, bald nach auf-gehobenem Leben in geringer Klaffung der Wundspalrebestehend an. Später wahrgenommene Veränderungenan Wunden der Art, sind der Erfahrung zufolge nurdurch anfangende oder vorgerückte Auflösung des Kör-pers; durch den Aufenthalt der Leiche, entweder introckener, oder feuchter, in warmer oder kalter Luft, in