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möglich ist eS wohl, daß die sogenannte Hiebwunde, dasie doch mehr durch eine quetschende Einwirkung entstan-den zu sey» scheint, eine Blutunterlaufung im Umkreisesowohl, als auch einer entferntem (z. B. im Schädelund in der Augenhöhle) zur Folge haben könnte, dieselbst bei anzunchmcndcr längerer Lebensdauer nach derVerwundung auch ziemlich auSgcbreitet werden konnte.Wahrscheinlich ist cs jedoch, daß die Vorgefundene, ziem-lich auSgebreitete, vom linken ober» Augenlicde über dieNase »ach dem rechten Auge hin, nicht durch diese, son-dern durch die tiefer gelegene Stichwunde Nro. io,wenn diese anders im Leben bcigcbrachc ist, entstandensey, weil hier ein starkes, von weiten Blutadern gebil-detes Netz, im lockern Zellengewebe liegt, was verletztwerden mußte, und hierdurch eine Infiltration von Blutins Z llcngcwebe entstand.
Dritte Frage. Nach der Vorstellung, welcheman von der Beschaffenheit der Kopfwunde, theils durchdie Angabe der Herren Obduzenten und Trierschen Acrzle,theils durch die anliegende Abbildung der Wunden sammtdem Bandmesser, uns durch einen Vergleich mit demHamacherfchen Eestandniß erhalt, — läßt sich allerdingswohl eine statrgcfundcne Hirnerschntternng annehmen;nur kann dennoch nicht auf eine vom höchsten, nichteinmal sehr hohen Grade geschloffen werden, so daß lautder Aussage der Herren Obduzenten und Trierscheu Aerztedie Wunde Nro. 8 dadurch zu einer absolut tödtlichengeworden, und daß Ebnen dadurch plötzlich in Erschöp-fung der Gehirn- und Nervenkrafr im Augenblick derVerletzung, oder doch schnell nachher getobter sey. Dieslaßt sich aus folgenden Gründen sehr bezweifeln:
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