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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
Seite
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Betreff der Form schon viel widersprechendes bei der An-nahme; z. V. als habe Fo»k, was auch das wahr-scheinlichste wohl wäre, den Rücken des Bandmesscrsans CvnenS Kopf einwirkcn lassen; weil dadurch un-streitig die beträchtlichste Gewalt mit diesem Instrumenteanzubringen war, mußte die Wunde unten breiter alsoben scyn, so aber findet das Gegeiuheil statt. Nurwenn Fonk beträchtlich hoch hinr r Ebne» gestanden hät-te, vermochte er bei der Fassung des Instruments amStiel und den Rückenach unten gerichtet, eine Wundevon der Form, wie sie im Obduktions-Protokoll beschrie-ben und anliegend in der Fig. I, Nro. 8 bezeichnet ist,darzustellen. Bei alle dem wäre cs aber doch nicht un-möglich , auch wenn Fonk vor oder neben Conen in glei-cher Hohe stand, mit der, wenn auch ganz entgegenge-setzten Form des Bandmcsserrückens eine Form der Wun-de , wie sic gefunden ist, so ziemlich zu bewirken , wennz. B., was leicht der Fall scyn konnte, statt des flachenRückens dieser nur schräg mir einer Kante deS Messer-rückens einwirkte. Auf diese Weise giebt sich freilichdie Möglichkeit, eine so gestaltete Wunde mir demBand-mcsserrücken anzubringen, zu erkennen, aber eben so gutkonnte auch eine solche Form bei schräger Einwirkungdes schneidenden Tbcils vom Bandmesser, und eben soauch mit verschiedenen andern stumpfschneidenden Werk-zeugen angebracht werden. Man mag sich nun aber dieEinwirkung des Vandmessers nach den verschiedenen Sei-ten, welche es darbictet, und auch nach de» verschieden-sten Richtungen, in welchen es angebracht seyn konnte,denken, so weiß man doch nicht zu begreifen, wie die äussereWu'-.dlefze durch ein und denselben Schlag hat in zweiLappen gctheilt werden können. Ferner vcrräih die