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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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,,wohingegen beide Endlhekle der Wunde breit, sitzig

und mehr unförmlich waren."

Diese verschiedene Angabe der Form kann indessen nurznm Beweise dienen, daß eine ganz richtige Beurtheilungder Wunden so spät nach erfolgtem Tode nicht gut mehrmöglich, indem sie gewöhnlich zuvor verschiedenen Ein-flüssen auszesetzt waren, wie z. B. in diesem Falle of-fenbar durch das Wasser, vielleicht auch durch den An-griff der Fische, wie den durch das Eis selbst, durchein öfteres Gefrorenseyn und Wiederaufthauen, dann durchden schon bedeutenden Grad von eingetretener Fäulnkßan der Oberfläche des Körpers, und noch zuletzt durchden Spiritus. Wen» nun aber bei dieser Annahmedie Vorgefundene Beschaffenheit der Wunden keine genaueBeurtheilung derselben mehr zulaßt, so wäre ja dem-nach auch wohl die Betrachtung des Bandmessers seinerindividuellen Beschaffenheit nach für überflüssig zu er-klären , was wir aber deshalb doch nicht behaupten mö-gen. Es ist dem ungeachtet immer eine Vergleichungnöthig, und mußte so auch in diesem Falle, der ge-schehenen Aussage des Hamacher zufolge, eine Ver-gleichung dieser mit dem Obduktionsbefund angestelltwerden, was oft noch unter viel ungünstigem Umstan-den für nolhwendig erkannt ist. Ob aber auf gewisseVorgänge ganz richtig geschlossen, eine bestimmte Erklä-rung darüber für dieses oder jenes Geschehene abgegebenwerden könne, das möchte wohl sehr zu bezweifeln seyn,auch kommt es nicht immer so sehr genau darauf an.Durch die angesiellte Vergleichung der hier angeheftetenAbbildung des Fonk'schen Bandmessers mit der WundeNro. 8, welche nach dem Hamacherschen Geständnissetvvhl allein nur eine Vergleichung zuläßt, findet sich in