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Zweite Frage. Die Beantwortung dieser Fragesetzt eine genaue Kenntniß der Vorgefundenen Wundensowohl, als eine des angeblichen Mvrdinstruments (desBandmeffers) entweder durch Anschauung in der Natur,oder durch der Natur sehr getreue Abgüsse, Zeichnungen,oder wenigstens durch eine äusserst genaue Beschreibungvoraus. Leider konnten aber wohl die H rren Obduzen-ten wegen des muthmaßlich zu langen Aufenthalts derLeiche im Wasser von den daran gefundenen Kopfwun-den nicht die genaue Beschreibung liefern, als sie solcheim Ganzen mit Anerkennung der Trierschen HerrenAerzte geliefert zu haben glauben; wenigstens sind wirnicht geneigt, mit allen den Herren anzunehmen, alskönne, trotz den Einflüssen, welchen die ganze Leiche,und mehr noch die daran befindlichen Wunden ausgesctztscyu mußten, dennoch ein so bestimmter Auöspruch mög-lich , als könne die eine oder andere Wunde mit einembestimmten Werkzeuge, wie dem Hamacherschen Gesiänd-niß zufolge mit dem Bandmcsser gemacht seyn. — Daßaber die Form des Bandmeffcrrückens, den man will-kührlich einwirken ließ, mit der Wunde Nro. 8 in keinegenaue Uebereinsiimmung gebracht scyu konnte, diesläßt sich wohl daraus abuehmen, daß die Form dieserWunde von den Herren Obduzenten und den TrierschenHerren Aerzten verschieden angegeben ist. Im Obduk-tions-Protokolle heißt es nämlich:
,,oben war diese Wunde beinahe doppelt so breit„als unten, ihre Breite betrug oben vollkommen z„Linien, und unten ungefähr Linien."
Die Angabe der Trierschen Aerzte, welche am 2ötenOktober 1822 vernommen wurden, lautet:
„in ihrer Mitte war diese Wunde am schmälsten,