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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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deutende Wunden unter den Nro. 7, 8, y und 10 bezeich-net, welche unmöglich alle auf einmal durch irgend einInstrument angebracht werden konnten. Was nun dieBeschaffenheit der unter Nro. 8 von den Herren Obdu-zenten bezeichnet«', und von diesen, wie von den Trier-scheu Herren Acrzren für absolut tödtlich erklärten, mit-hin wichtigsten Wunde, betrifft, so läßt diese zwar, sowie sie gefunden ward, blos ihrer länglichen Form nachetwas, aber doch sonst weiter keine Uebereinstimmungmit dem Inhalt des Hamacherschcn Geständnisses ent-decken , wie dies bei der Beantwortung der zweiten Fragenäher erörtert werden wird. Die Entstehung der übri-gen Wunden läßt aber wegen gänzlich fehlendem Stoffdurchaus keine Erklärung zu. Ob aber nicht vielleichtmehr Stoff zu gewinnen gewesen wäre , wenn z. B. Ha-macher den Mordort in dem der Aussage nach wichtiggewordenen Flecke im Fonkschcn Keller umständlich hättebeschreiben müssen, und zwar 1) mit Angabe der stattgehabten Stellung der drei Personen, Conen, Fonk undHamacher zu einander; 2) mit Angabe, wie der Hiebmir dem Bandmeffer von Fonk nach Ebne» zu geführtward, ob von rechts nach links, oder umgekehrt; Z) wiedas Bandmeffer gefaßt gewesen, ob die Rückseite,^ dieSchneide oder die Fläche des Bandmessers mit EönensKopf in Berührung gebracht scy; wodurch man eherentweder eine Uebereinstimmung mit der Angabe in demObduktions-Protokoll, oder einen »och viel merklicher»Widerspruch, als den durch das einförmige Geständnißschon erhaltenen, bekommen haben würde. Dieses Man-gels wegen läßt daher die erste Frage keine andere Be-antwortung zu.