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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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Profil-Ansicht von Cönens Vorderkopf nebst Nase undzwar von der linken Seite so dar, daß bis auf dieunter Nro. 7 im Obduktions-Protokoll ausgezeichneten,einen Laubthaler großen Scheitelwunde, alle übrigendarin unter Nro. 8, y, io angeführten, so bemerkbarsind als sie sich etwa gleich, oder bald nach dem Auf-finden der Leiche gezeigt haben konnten, wie nämlichnoch keine weitere Nachforschung daran mit einem Mes-ser vorgenommcn war. Ob nun aber diese Zeichnungim Original dieselbe ist, welche man in dem Obduktions-Protokoll bei der unter Nr. io angedeuketeu Stichwundeerwähnt sinder, darüber geben die Akten keinen Auf-schluß. Unter Fig. 2 ist auf demselben Blatte dieZeichnung Fig. 1 wiederholt, blos mit einer Modifika-tion dargestellt, die nur durch eine Untersuchung derWunden Nro. 8 und y mit dem Messer herbeigcführtfeyn konnte. Fig. Z soll wahrscheinlich die unter 'Nr.lg in dem Obduktions - Protokoll erwähnten g Linienim Durchmesser betragende dnnkelrothe Stelle am Stirn-bein andeuten; in deren Milte ein etwas weißlicherStern sichtbar gewesen. Die Abbildungen der Wun-den sind übrigens mit denselben Nummern versehe»,wie die im Obduktions-Protokolle beschriebenen.

Erste Frage. Das Geständniß von Hamacherstimmt nicht allein, nicht mit der Anzahl und Beschaf-fenheit der Kopfwunden, die die Herren Obduzenten anConens Leiche gefunden haben, überein, sondern stehtdamit hin und wieder im auffallendsten Widerspruch.Dem Geständniß nach, gab Fouk dem Ebnen nur einenSchlag mit einem Bandmcsser, und doch sind laut desObduktions - Protokolls mehrere, und zwar verschiedengestaltete, auf verschiedene Verletzungs-Werkzeuge hin-