wohl kaum bestimmt beantworten. Da sich kein Ertra-vasat in der Schadclhvhle bildete, die Schwere desKopfes folglich nach keiner Seire hin vermehrt wurde,der Schwerpunkt desselben somit auch keine Neigungerhielt, sich vorwärts oder rückwärts zu neigen, so konntedie Richtung des Falles durch den etwa vorhandenenUebcrschusi der freien, zur Kopfverletzung und zur Her-vorbringung der Hiruerschütterung nicht verwendeten Kraftdes Schlages, und somit durch die Richtung desselbenbestimmt werden. War kein solcher Kraftüberschuß vor-handen, so ist es wahrscheinlich, daß Conen nach vorneumfiel. Denn da der Schwerpunkt des Kopfes nicht inder Gegend seiner Gelenkverbindung mit dem ersten Hals-wirbel, sondern beträchtlich mehr »ach vorne; da eben-so der Schwerpunkt des ganzen Körpers nicht in demHeiligendem, sondern vhngesahr in gleich großer Ent-fernung von ihm und von der Schaambeinverbindungliegt; da an der Wirbelsäule sämmtliche Eingeweideder Brust- und Bauchhöhle gleichsam ausgehangt sind,und durch ihr Gewicht diese nach vorne ziehen; da dieaufrechte Stellung des Menschen überhaupt nur durchdie, von dem Willen beherrschte Zusammenzichung derStreckmuskeln der Wirbelsäule möglich ist; so wird jederFallende nach vorne fallen, wenn nicht eine besondereaccessvn'sche Ursache eine andere abweichende Richtungdes Falles gebietet.
Die letzte Frage:
„Wenn Conen vorwärts zu fallen im Begriffe stand,„was für eine Richtung mußte dann der Stoß be-wirken, welche der neben ihm stehende Hrn. Fvnk ihm„sogleich auf die Brust gegeben haben soll?"ist dahin zu beantworten: