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der Luche verübt wurden, umerschiedcn werden können.Sie entzünden sich; die Wundränder schwellen an; siegehen in Eiterung über u. s. w. Veränderungen, derenEintritt die Fortdauer des Lebens vvraussctzt, und welchesich niemals bei den an todten Körpern verübten Ver-letzungen zeigen können. Hat aber die Wunde den plötz-lichen oder ganz kurze Zeit nach ihr eintrctenden Toddes Verwundeten zur Folge, oder tritt dieser auch zu-fällig bald nachher aus andern, von dem Akte der Ver-wundung unabhängig wirkenden Ursachen ein, so habenjene vitalen Veränderungen nicht Zeit sich zu entwickeln,und die Wunde bleibt eine rein mechanische Trennungdes Zusammenhanges, welche auch an einem todtenKörper Statt finde» kann. Am lebenden Körper findetfreilich ein höherer Grad der Zurückziehung der Wund-ränder, und daher ein stärkeres Klaffen der Wundspallestatt, als an dem todten. Allein da der Grad dieserZurückziehung schwerlich irgendwo genau zu ermessen ist,so bleibt in einem solchen Falle immerhin nur ei» unter-scheidendes Merkmal; dies ist die in beiden Fällen ver-schiedene Ergießung des Blutes aus den verletzten Ge-fäßen. Bei dem Lebenden ist diese wegen deö vorhande-nen VlutumlaufeS meistens bedeutend; sie fehlt seltengänzlich: das Blut ergießt sich entweder frei durch dieOeffnung der Wunde nach Aussen, oder in eine größereHöhle des Körpers, oder in die kleinern Höhlen desZellengewebcs, und verursacht in diesem Falle den Blur-unterlauf in der Umgebung oder ,'n der Nähe der Wun-de. An Leichnamen findet eine solche Blutcrgießnngwegen deö siillstehenden Blutumlaufs entweder gar nicht,oder doch in weit geringerm Grade statt- Ich sage,entweder gar nicht, oder doch in weit geringerm Grade,