die ^itorirv moriin-rew mcclis;, nur an ihrem linkemTheile, nämlich von der Stelle ihres Eintrittes in dieSchädelhdhle, bis znm Anfänge ihrer weiter nach obengelegenen Ramisikarioncn, mir Blut überfüllt,—allehöher liegende Gefäße aber blutleer waren, — erklärendie Obduzenten aus dem plötzlich erfolgten Tode, „wo-durch die Blutanhäufung in den kleinern höher gele-genen Blutgefäßen und in den Blnrleiter» der harten„Hirnhaut unmöglich gemacht wurde."
Ausserdem daß diese Erklärungswcise neu, den HerrenObduzenten eigenthümlich, aus kein Präzedcnt, und aufkeinen darüber ausgesprochenen Lehrsatz eines bekannte»medizinisch-gerichtlichen Schriftstellers gegründet ist,bemerke ich:
1) CS ist unerwiesen, blos hipothetisch angenommenund noch dazu unwahrscheinlich, daß das Blut währenddes Lebens längere Zeit vonnölhcn hat, um in den ober»Theil des Stammes der Nrlt.-iia me,»Inge» meäin undin ihre weiter oben gelegene größere Aesie einzudringen,als um in die mehr gegen die linsis eisnii hinlicgendekleinern Zweige derselben zu gelangen; denn der Blut-laus ist vou mechanischen Gesetzen und Bedingungennur wenig abhängig, und wird zunächst durch diesekeineswegs bestimmt.
2) Weit wahrscheinlicher erklärt sich dieser Leichen-befund durch die Senkung des Blutes aus den obernGefäßen in die untern nach dem Tode bei einer gewissnLage der Leiche. In den m'edrigst gelegenen Theil mlodter Körper findet sich gewöhnlich eine grope Blnt-versammlung, aus welcher anfdie Natur der voraus ,n'.n-genen Krankheit, erlittenen Verletzung durchaus »ihr»,geschlossen werden darf. Sv z. B. findet ma» (.Ne