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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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Bewußtftyn, verfällt kn einen Zustand der Betäubung,der Gefühllosigkeit, des Lethargus. Fälschlich sagtHenke (Lehrbuch der gerichtlichen Arzneikunde §. Z25.),daß dieser Grad der Hirnerschütterung sich durch Zuck-ungen und Zufälle der Reizung äussere. Zuckungen undZufälle der Nervenreizung sind niemals direkte Wirkun-gen der Hirnerschütterung: vielmehr bringt diese ihrkontradiktorisches Gegentheil, Lähmung und Reizlosigkeitd. h. Unempfindlichkeit gegen äussere Reizung hervor.Da Hirnerschütterungen in denconcretrn Krankheitsfällengewöhnlich mit blutigen Ergießungen in der Schädel-höhle, mit Knocheneindrücken rc. verbunden sind, so istes oft sehr schwer, die vorhandenen Krankheitserschein-ungen mit der gehörigen Schärfe diagnostisch auszuschei-den , und zu bestimmen, welche Symptome der Hirner-schütterung , welche dem Drucke auf das Hirn, den er-gossenes Blut und eingedrückte Knochensiücke ausübeu,welche endlich der Reizung der Hirnhäute durch dieselbenfremden Körper in der Schädelhvhle zuzuschrcibcnseyen.

Auch die Erscheinungen dieses (höher,,) Grades derHirnerschütterung fanden bei Ebnen nicht statt. Gemäßdem Hamacherschen Geständnisse hatte der ihm beigebrach-te Schlag nicht seine Hinstürzung zur Folge: er fielerst zu Boden, als er einen kräftigen Stoß auf dieBrust erhielt. Es ist in diesem Geständnisse nicht einmalbemerkt, daß er nach erlittenem Schlage aus den Kopftaumelte, wankte, sich mit Mühe aufrecht zu erhaltensuchte rc.

Wird das Hamacherfche Geständniß als wahr ange-nommen , so geht daraus hervor, daß die Hirnerschüt-