tlge Flüssigkeit ergoß, (Nro. io.) und durch dieknöcherne Augenhöhldecke dunkelblau durchschien.(Nro. 20.)
6. Die nach Umfang und Stärke sehr bedeutende,vom obersten Theile der Brust über den vordemTheil des Halses bis zum Kehlkopf, seitwärts bisnahe zum äußern Ende der Schlüsselbeine, undnach i'nnern bis fast hinter die Luftröhre verbreitere,jedoch am unrern Theil des Halses über dem Brust-beine und über dem Schlüsselbeine auffallend stär-kere Blurergießung, (Nro. 2Z.) — Diese konntenur im Leben durch eine auf den untern und vor-dem Theil des Halses in großer Ueberfläche, sehrheftig eingewirkte äussere Gewalt verursacht werden.Auch:
O Die Ergießung des bei der Sckiion noch flüssigenBluts in die beiden Brusthöhlen (Nro. 25.) konntenur vor dem Tode entstehen, indem die Thar su-che, daß sie sogleich bei der Eröffnung der Brustwahrgenommen wurde, es verbürgt, daß sie nichterst bei der Sektion aus durchschnittenen größer»Blutgefäßen entstand.
Wie aus obigem erhellet, sind also die wichtigsten andem Leichnam gefundenen Verletzungen vor dem Todeentstanden. Daher fragt sich nun ferner: waren dieseVerletzungen tödtlich und wenn sie es waren, in welchemGrade waren sie es?
Die Scheitelwunde (oben Nro. 7) liegt hinsichtlichdieser Frage bei der Ungewißheit: ob sie vor oder nach demTode entstanden ist, aus aller Beziehung. War sie glcichm'cht an sich selbst tödtlich, so würde sie doch in derVerbindung mit den übrigen Verletzungen von der groß-