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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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ten Bedeutendest gewesen seyn wäre sie erwiesen, demVerstorbenen im Leben verursacht worden.

Die Stirnwunde über dem linken Auge (oben k Nr.8 und i i) war selbst in der Verbindung mit der Stich-wunde in der linken Augenbraune, (Nro. io) und dendavon in die Augenhöhle u. s. w. fortvcrbreiteten Blut-Ergiefilingen, in soferne man sie, ohne schädliche Einwir-kung auf das Gehirn im Entstehen betrachtet, zwar ge-fährlich, jedoch nicht tödtlich, indem deren Heilung durchzeitige kunstgemäße Hülfe bei der kräftigen guten Con-stitution des Verstorbenen, welche der Leichnam in allenGebilden zeigte, als sehr möglich erscheint. Erwägtman aber:

1) Daß, obgleich der glatte, innere Rand der Stirn-wunde durch einen schief cingedrungenen Hieb verursachtzu seyn schien, dieselbe dennoch, wie aus ihrer Beschaf-fenheit überhaupt, und ihres äußern Randes insbesondereihrem ungleichen Eindringen in und durch die Stirnbe-deckungen, den Quetschungen hinter ihrem obern und un-tern Winkel (Nro. 8 u. y.) und ans der in ihrem Ilm-fange begonnenen Blntcrgießnngerhcllet, nur mit einem stum-pfen, etwas ungleichen, mehr quetschend als schneidend wir-kenden Instrumente bewirkt werden konnte, daß stumpfeKörper aber die allergefährlichsten Kopfverletzungen ver-ursachen, weil jede äussere auf den Schädel einwirkendeGewalt das darin liegende Gehirn sehr leicht erschüt-tert und dieses so zart ist, daß beinahe jede Erschüt-terung desselben dem Leben gefährlich wird.

2 ) Daß die äussere Gewalt, welche die Stirnwunde,so wie die weit bis in den Grund der linken Augenhöhleverbreitete Blutergießung bewirkt; ferner: der wahr-scheinliche Fall oder Schlag auf den Hinterkopf, welche