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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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bunals täuschten. Rkspal und Galland wurden zu le-benslänglicher Zwangsarbeit und zur Brandmarkung,und Tavernier zu einem Jahr Gefäugniß verurtheilt.Dies« Unglücklichen unterwarfen sich dem Unheil; aberin der Folge reichten sie, durch weise Rathgeber geleitet,dem Herrn De Serrez, damaligem Justkzminister, eineKlage wegen falschen Zeugnisses gegen Peyrache ein.Hr. De Serrez war nicht taub gegen die Klage der un-terdrückten Unschuld; Peyrache ward vor deu Assisenhofvon Riom gestellt, und, da sein Verbrechen auSgemitteltwar, zur nämlichen Strafe verurtheilt, welche er überfeine Opfer herbeigeführt hatte.

Die Gerechtigkeit begnügte sich hiermit noch nicht. Ei»feierliches Unheil muß« di« Unschuld der Unglücklichenaussprechen, und sie ehrenvoll der Gesellschaft wiederge-ben. ES that dies der Assisenhof zu Montbrison am Z.Dezember 1821. ES ward als unwiderlegliche Thatsacieanerkannt, daß Courbon eines natürlichen TodeS gestor-ben sey, ohne daß Gewalt gegen seine Person gebrauchtworden wäre.

Zu den Dokumente» , welche auf die Ueberzeugung derGeschwornen eingewirkt haben, muß das gelehrte Gu:-achren zweier Pariser Aerzte, der Herren LucaS undMari, deren Kenntnisse» Erfahrmig und Urtheilökraftman allgemein würdigt, insbesondere gezählt werden.Kiese Kunstverständigen aufferten »nter andern folgendes: