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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
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CII
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Voll den Pflichten durchdrungen, welche das Gewissenuns auferlegt, und die Gefahr nicht verkennend, durcheinseitige Erörterung einer Frage, Mörder der Gesell-schaft wiederzugebcn, oder Unschuldige von der Last ei-nes ungerechten Unheils zu befreien, erklären wir feier-lich vor Gott und dem Gesetze, daß nach unserer innigenAeberzeugung Johan Eourbon am Schlagfluß gestorben ist.

Niederschlagen!) ist der Gedanke, daß die beiden un-schuldigen Opfer der schwärzesten Verlaumdung 4 Jahrekm Elende und in Leiden schmachteten, und daß sie ge-branntmarkt, sich einem Haufen Verbrecher anreihen muß-ten, welche die Gesellschaft aus ihrer Mitte verbannthatte. Bedenkt man nun vollends, daß Rispal undGalland Famklienväter waren, so wird das Gemäldeihres TrübsalS «och düsterer. Auch haben ihre beidenunglückliche» Gattinnen, von der Unschuld ihrer Männerüberzeugt, dieselben keinen Augenblick verlassen. DieFrauen arbeiteten, um die Eristenz der Männer erträg-licher zu machen, sie hielten ihren Muth aufrecht, siesuchten ihnen überall Verthcidiger. Der überwältigendeTon der Unschuld und der Wahrheit erscholl stets ausihrem Munde. Die Frau Rispal lernte sogar lesen,schreiben und geordnet Französisch sprechen, bloß um dieGerechtigkeit anzurufen, und ihre» Mann einer infamirendenStrafe zu entreißen. Betrübend aber ist es zu erzählen,daß die Frau Gallaud, von Anstrengnugen und Schmerz