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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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LXXXIII
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I.XXXM

merkte einmal, daß man eine solche ungewöhnliche Knorchenprodukn'on öfter bei denen finde, welche zu gewisse»Gemüthskrankheiten hinneigen. Diese Aeusserung deSProf. v. Walther, und dann die Nachricht in einer Pa-riser Zeitung, daß im Jahr 1821 allein zg.8 Selbstmor-de in Paris waren, wo vielleicht keine 20, vielleicht keine iodurch andere waren ermordet worden, waren zuerst dieVeranlassung, daß ich meine ganze Aufmerksamkeit aufden Punkt richtete: Ob er nicht Selbstmörder seyn könne?

Alles dieses sagt man nicht, um einer übrigens sehrbraven Familie wehe zu thun, sondern man sagt es,um die Sache zu erklären. Jede Familie kann das Un-glück haben, daß sie eins ihrer Mitglieder an einer Ge-müthskrankheit verliert, die ihm das Leben so unerträg,lich macht, daß er freiwillig Abschied von ihm nimmt.

16.

Wenn man als Geschworner eine Thatsache beurthekkt,so giebt man gewöhnlich auf einen einzelnen UmstandAchtung, und sieht wie es mit den Beweisen dafür unddagegen geht. So würde ich mich z. B. in meinem Ur-thcile: ob Conen mit einem Bandmesser erschlagen wor-den, durch den Umstand haben leiten lassen, daß ander Stelle, wo der tödrliche Schlag soll angebracht seyn,nicht die geringste Verletzung des Knochens statt fand.Em anderer Geschworner hätte sich vielleicht in seinen»