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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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LXXXII
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1.x XXII

Francs so wie Zonk sie aufgestellt. Und unter de»Schiedsrichtern war Hermann Löhriis, der ei» ganz an-derer Kaufmann war als Conen.

Nimmt man dieses alles zusammen, und dann daßder Selbstmord fast immer aus einer Gemüthskrankheitherrührt, von der man auf der Oberfläche oft wenigoder nichts bemerkt, so kann man eben so gut begrei-fen, daß Ebnen, dessen Leiche man im Wasser fand,sich ertrankt hat, als daß so viele hundert andere es ge-than haben, deren Leiche man ebcnfalls im Wasser fand.

Die Phantasie ist bei diesen Unglücklichen immer derverwaltende Theil. So haben sie z. B. eine Abneigung,sich in schmutzigem still stehenden Wasser zu ertränken,obgleich dieses im Grunde dasselbe scheint. In Elberfeldgehen sie fast alle in die klare Wupper, wo sie sich einetiefe Stelle suchen, nachdem sie vorher einige Steine zusich gesteckt haben. In Crefeld können sie sich in keinenvorbeifließenden Fluß stürzen, weil keiner da ist. Unddie schwarzen stillstchenden stinkigen Gräben mißfallenihnen. Sie gehen daher gewöhnlich auf einem andernWege aus der Welt. Wollte Ebnen sich ertränkenund wollte er in klares fließendes Wasser, dann mußteer den y. November Abends zu Köln in den Rhein ge-hen. Denn am io. wollten sie abreisen.

Conen hat einen auffallend dicken Schädel, auf demmehrere Knocheuauswüchse sind. Prof. y. Walther be-