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wie die Schiffer erzählten, ein mißlungener Heirathsplangewesen seyn. Er war lange in Welschland, lernte hierein Mädchen kennen, das er liebte, das er heirathenwollte. Er ging in sein Vaterland zurück, um seinVermögen zu holen, — dieses hatte sich in seiner Ab-wesenheit zersirenr. Hierüber mißmuthig, wollte er oh-ne Vermögen nicht wieder bei seinem Mädchen erschei-nen — und er beschloß, im See zu enden. — ES istselten, daß ein Selbstmörder in den letzten Augenblickenseines Lebens gesehen wird. Auf meine Frage: ob siegar keine Veränderung an ihm bemerkt? versicherten bei-de Schiffer, daß er so munter gewesen wie immer —und sie wären nicht wenig erschrocken, als er auf ein-mal aus dem Boot in den See gesprungen wäre. —Aber aus der Oberfläche läßt sich nicht auf das Innereeines solchen Unglücklichen schließen, der freiwillig vomLeben Abschied nimmt — und niemand weiß, wie esim Innern nagt und drückt, indeß er fröhlich scheint,um die Krämpfe des inncrn Kampfes zu verbergen."
Es kommen noch einige Nebenumstände vor, die eswahrscheinlich machen, daß Ebnen von dem Altenmarktegerade nach dem Rheine gegangen ist. Die Staatsbe-hörde führte einen Zeugen auf, welcher wollte gesehenhaben, daß Conen, als er des Abends von Hahnenbeinging, nicht nach dem Gasihofe zugegangen, sondern»ach dem Heumarkte. Dieses war der Weg nach dem