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verschwindet, und sich nun weder bei der Leiche nochauf seinem Zimmer ein einziger Groschen von den 80Rthlr. mehr vorfindet, so wird doch jeder fragen: wosind diese geblieben? — Stellt man nun hierü-ber Untersuchungen an und ermittelt, wo jeder einzelneThaler geblieben, so wird dieses so viel Licht über un-sere Lebensvcrhältnisse geben, daß man wohl beurtheilcnkann, ob wir Veranlassung hatten, freiwillig zu endenoder nicht.
Herr von Sandt meinte vor der Assise: „daß wenn„man auch annchmen wollte, daß Ebnen aus irgend„einem verborgenen Motive Willens gewesen, sich das„Leben zu nehmen, so hatte dieses, da sein Leichnam„nicht in der Stadt gefunden wurde, nicht anders„geschehen können, als indem er sich in den Nhei»-„strom gestürzt hatte. Hiezu müßte er sich aber„Abends nach zehn Uhr das Stadtthor haben öff-„nen lassen, und mit einer beispiellosen Besonnenheit den„Tod gesucht haben."
Was nun diese beispiellose Besonnenheit betrifft, so istdiese etwas, was man bei allen Selbstmördern findet.Nur so lange sie noch mit dem Entschlüsse zur Thatkämpfen, sind sie unruhig. Sobald der Entschluß fest-steht, sind sie vollkommen ruhig und betragen sich ebenwie andere Leute. — Mir ist ein Beispiel von einemjungen Manne bekannt, der sich ertrank, und bis zum