I.XXVH
in Creftld hatte. De»» Conen war, wie schon gesagt,arm geworden. Dann ferner dazu, daß er sich „ocheinige Kleidungsstücke angeschaffc, da seine Garderobewohl nicht in den Umständen war, daß er anständigdamit in Köln austreten konnte. — So scheint, es ihmz. B. an einer ordentlichen Hose gefehlt zu haben, under halte eine von seinem Bruder Marcellus geliehen, diedieser gemäß des Protokolls über den Leichenbefund alsdie sein,'ge anerkannte. Für Jemand, der so arm gewor-den wie Conen, waren die Ausgaben bei derJtalianerinndoppelt unverzeihlich. Denn er konnte doch voraussehen«daß er die nächste Woche wieder kein Geld haben würde,und daß er dann die Laubthalcr gerne zurück gehabt,die er in dem H....Hanse gelassen.
Es hat mir immer eine Lücke im Prozesse geschienen,daß man in Creftld nicht ausgemittelt hat, woer die 60 oder 82 Rthlr. gelassen hat. Ich glaube,daß dieses viel Aufschluß über seine nähern Lebensum-stände würde gegeben haben. Wenn man einmal sechsJahre und 32,000 Thaler auf einen Prozeß verwendet,dann muß auch kein Umstand unaufgeklärt bleibe»,welcher auf die letzten Lebenslage des VerschwundenenLicht werfen kann.
Wenn Jemand von uns 80 Rthlr. zu einer Reise von zehnStunden zu sich steckt, — wenn er den folgenden Tagan dem Orte ankommt, dort eine Woche bleibt, dann