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Ist Cönen wirklich ermordet worden? : Eine Frage an Zergliederer ; Nebst allen darauf Bezug habenden Aktenstücken
Entstehung
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I.XXVI

daß Conen nicht ermordet worden, son-dern freiwillig und aus Lebensüberdrußin den Rhein gegangen, ist die große An-zahl Selbstmörder an Fabrikorten, diesich z.B. in Elberfeld verhält wie 29 zu i.Seine Vermogensunistände waren zurückgegangen, under sah sich genörhigt, eine Stelle als Comptoirdiener zusuchen. Von Schröder erhielt er bei seiner Abreise 62Thlr. und wenn ich nicht irre, so steht sogar in denCrefelder Büchern, daß er 80 Thlr. erhalten. Diesewaren in einer einzigen Woche verschwunden, nachdem^r zehn Stunden weit gereist war, nämlich von Crefeldnach Köln. Wo sind diese geblieben? Im Wirths-hause in Köln, wo er acht Tage logirt, stand noch dieRechnung ans. Hier halte er also nichts ausgegeben.Und doch hatte er kein Geld mehr. Nach Crefeld hatteer schon wieder um Zuschuß geschrieben, und es fandsich nach seinem Verschwinden weder bei der Leiche nochaus seinem Zimmer das geringste an Geld. Wo ist da-her dieses Geld geblieben? Wenn er auch jede» Abendin ein öffentliches HauS gegangen und der Jtaliancrinneinen Laubthaler geschenkt, so macht dieses erst acht Lanb-thaler und erklärt das Verschwinden des übrigen Geldesnicht.

Ich vermuthe, daß er das Geld zum Thril gebraucht,um kleine sehr dringende Schulden zu bezahle», die cc