I.XVI
daher kaum za Jahre alt gewesen seyn, und da hat ervielleicht noch nicht die Menge Erfahrungen in Hinsichtdieser von den Gefangenen ansgesonnenen Kerker-Geschicht-chen gehabt, als der um zehn oder fünfzehn Jahre ältereJnstruktionsrichter Verkenius. -)
Unterm 2 Z. Januar i8:8 schrieb Herr von Sandt anden Jnstruktionsrichter Hoffmann in Trier: „Welchen„Zweck und welches Interesse könnte ich wohl gehabt„haben, den Hamacher zu falschen Angaben gegen Fonk,„und was noch unbegreiflicher wäre, zu gleich falschen„Angaben gegen sich selbst zu verleiten? — Denn Fonk
Bis rum Jahr I8I« war Herr von Sandt Substitutdes Prvkurenrs in Düsseldorf. Der jetzige PräsidentSethe in Berlin war damals beim Düsseldorfer Appell-Hose Gcncralprokurator. — Als im Jahr -814 die Al,liirtcn über den Rhein gingen, so begleitete Herr vonSandl Herr» Sethe nach Köln, welchem von seinemHerrn Schwager, dem General,Gouverneur Sack inAchcn,die provisorische Justizvrganisation war aufgetragen wor-den- Da der Staatsprvkurator Keil mit den Franzosenweggegangen war, so war diese Stelle unbesetzt, undHerr von Sandt versah sie. Als später irr; der Ap-pellhof in Köln eingerichtet wurde, so wurde Herr vonSandt bei diesem Generaladvvkat- Bei der definitivenOrganisation des Appellhvfes im Jahr 1818 wurde HerrG- I. R. Bölling erster Generaladvokat- Herr Stapel-lativnsrath Baumeister zweiter, und Herr von Sandtdritter. — Ich glaubte, diese Umstände anführe» zumüssen, um cs erklärlich zu machen, dast Hr. v. Sandtso jnng die Stelle eines Veneralndvokaten erhielt.