„es glauben müßte, Denn bei diesen Aussagen belaste-ten sie sich selber immer mehr oder weniger, um hie-rdurch ihren Worte» Glauben zu verschaffe». Am Ende„ermittle sich dann, daß alles erfunden sey. — Wenn„daher die Gefangenen im Gefangenhause im Vorüber-„gehen ihn angeredet: Herr Jnstruktionsrichter kommen„Sie einmal zu mir, ich habe Ihnen was wichtiges zu„sagen! — so habe er ihnen geantwortet: daß er jetzt„keine Zeit habe. Denn nachdem er öfter die Erfahrung„gemacht, daß dieses nur Geschichtchen wären, die die„Langeweile der Gefängnisse ausgebrütet, so habe er auf„diese keine Zeit verwenden mögen. — Die Aussagen der„Gefangenen seyen im^ Ganzen wenig werth. Mankön-„ne sie nur mit vieler Vorsicht benutzen. Nur einzelne„Notizen, wo der A früher gewesen, und wo der B„und der C schon vorher festgeseffen, könne man von ih-„nen erfahren. Dieses wüßten sie immer, und hierin„pflegten sie auch nicht zu lügen, da so eine einzelne„Thatsache mit den Geschichtchen, die sie einem aufhcf-„teten, in weiter keiner Verbindung stände."
12 .
Die Hamacherschen Geständnisse sind, wie es mir scheint,ebenfalls solche Gefängnißgeschichtchen. Ich glaube we-nigstens, daß jeder, der sie ohne irgend eine vorgefaßteMeinung ließt, sie dafür erklären wird.