Daß der Generaladvokat sie erfunden und dem Ha-macher eingegeben, um Herrn Fonk zu verderben, wieeinige behauptet haben, dieses war, um mich sehr ge-linde auszudrücken — eine unverzeihlich einfäl-tige Behauptung — denn aus den eigenen Anga-ben Hamachers ging klar hervor, daß dieses nicht wahrsey. — Er sagte vor der Assise sowohl als auch in sei-nen Manuskripten, daß er den Generaladvokaten gebeten,er möge einmal nachsehen, an welcher Seite das Lochim Kopfe sey, ob vorne oder hinten,' ob an der rechtenoder an der linken Seite? da er gehört, daß der Kopfdes jungen Menschen in Köln sey. — Daß über denLeichenbefund ein vollständiges Protokoll ausgenommenworden, in dem alle Wunden nach ihrer Lage beschrie-ben, und daß dieses der Generaladvokat kannte, der da-her gar nicht nöthig hatte, den Kopf noch besonders zubetrachten, dieses wußte der Kiefermeister nicht, obgleicher nach seiner Meinung auch schon ein halber Jurist ge-worden , so wie Rütgcr Hilgerö und Andreas Esser.
Offenbar wollte der Kiefermeister die Lage der Wundeseinen Aussagen noch hinzufügcn, und wenn er erst ge-wußt hätte, daß die sogenannte Hiebwunde ober demlinken Auge gesessen, dann würde er Ebnen und Fonkdem gemäß ans Faß gestellt haben, daß der Hieb noty-wendiger Weise über dem linken Auge hätte treffen müs-sen. — Härte er dieses noch zu Protokoll gegeben, so