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ihr das Leben als eine unerträgliche Last erschien, —und daß sie, die so unaussprechlich an ihrer Familiehing, dieser den Schmerz machte, sie kn ihrem Zimmermit einer Gardinenschnur erwürgt zu finden!
Allein der Selbstmord entsteht, wie schon gesagt, grvß-tentheils aus Gcmüthskrankheit. Wenn dieses nichtwäre, so würde die Anzahl der Selbstmörder auch nichtso groß scyn.
Wegen Kleinigkeiten bringen sich die Menschen wohlums Leben — allein wegen Kleinigkeiten schlagen sieeinander nicht tvdt. — Ware dieses, so würdeman eben so viele Mordtharen haben, alsman jetzt Selbstmorde hat. In Elberfeld wür-de man z. V. in den letzten sieben Jahren statt eineMordthat neu» und zwanzig gehabt haben. Denn an Ha-der , Zank und Verdruß fehlt es in einer Gemeinde von20,000 Seelen nie, und es giebt gewiß viele Menschen,denen der Tod eines andern wichtiger ist, als beimSelbstmörder es die Ursachen sind, die ihn bestimmen,freiwillig vom Leben Abschied zu nehmen.
Was aber vorzüglich auf die große Anzahl der Selbst-mörder in Vergleich der von Andern Ermordeten wirkt,das ist die Unmöglichkeit, mit ihnen eine Criminal-Un-tersuchnng zu beginnen.
Indem sie die That begehen, richten sie sich selber.Könnte mau sie wieder ins Leben rufen, und könnte