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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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kömmlichen Mechanismus, handwerksartig betrieb, sondern mit zuwenigen Ansprüchen ohne Amtsmiene, ohne würdeschwerc Abson-derung von der nichtregierenden Welt. Auf manche von ihnenmachte auch wohl seine äußere stattliche Gestalt und Haltung, seineUnerschrockenheit, sein bestimmtes Hervortreten mehr Eindruck, alssein Geist. Usteri kannte seine Stellung zu ihnen sehr gut; undim vertrautern Kreise der Freunde bot sie ihm zuweilen den Stoffherzlicher Belustigung.

Oeffentliche Bildung, Verbesserung der Nationalerziehung istdie große, sichere, gerade Straße zur Volksfreiheit. Er wußtees. Dafür wirkte er, wo er konnte. Aber zu den Mitteln deröffentlichen Erziehung zählte er nicht bloß, wie es gewöhnlich ge-schieht, das Schulwesen; dies war ihm nur eine Hälfte der-selben; aber als die andere galt ihm die freie Presse. Unddiese wußte er, zu Aengstcn und Verdruß seiner Amtsgenoffen inden übrigen Kantonen, mächtig zu handhaben. In seiner Handward sie jedoch nicht das Werkzeug frecher Lästerung, rohen An-stürmens oder persönlicher Rache; sondern der Wahrheit, desLichts, der Belehrung über Nativnalangelegenheiten, der Vernich-tung jener Geheimniskrämerei, mit welcher die Häupter kleinerRepubliken gern die Wichtigkeit ihres Dastchns zu steigern lieben,indem sie dem Bürger das Vaterland entfremden.

Dafür aber hatte er auch die wiederholtesten und heftigstenKämpfe persönlich zu bestehen; oft bittere Vorwürfe und Beleidi-gungen zu erfahren, die er nicht nur in den Tagsatzungen als Ab-geordneter seines Kanions, sondern in Zürich selbst empfing. Erertrug sie mit schmerzlichem Bedauern, nicht seiner Person, sondernder befangenen kurzsichtigen Menschen, welche sie ihm zufügten.

Noch im Jahr 1828, als im Großen Rath von Zürich, überden Entwurf eines Tagsatzungsbeschlusses wegen Mißbrauchs der