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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
Entstehung
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Die heil. Schrift meint es auch darum so gut mit unsdaß sie nicht bloß mit de» großen Thaten der heili-gen Männer rumpelt, sondern uns auch ihre klein-sten Worte an den Tag legt und so den inncrn Grundihres Herzens für uns aufschließt.

Luther.

Erste Bekanntschaft mit Pestalozzi.

Einem Jüngling non kaum fünfundzwanzig Jahren verbreite»Gefühl und Einbildungskraft, wie man weiß, einen zauberhaftenFirniß über das Bild des Wcltganzcn und der eigenen Schicksale.Die Lichtpunkte werden darin glänzender, die dunkeln Stellen fin-sterer; die Verbindungen aller Gegenstände räthselhaftcr und nurum so anziehender. Er steht in seinem Eden, wie einst Adam undEva, nur die Elvhim und die böse Schlange, Engel und Teufel.

Als ich im Jahr 1795 von meiner ersten Durchwandcrung derSchweiz, noch trunken von dem wnndcrreichen Schauspiel der Ge-birgswelt und der Scelandschaften, das erste Mal in das allbe-rühmte Zürich kam, ging ich, möcht' ich sagen, mit einemSchauern frommer Ehrfurcht durch die Straßen. Ich kannte dieStadt nur als die Heimat so vieler unsterblichen Männer undgroßen Gelehrten voriger Jahrhunderte und heutiger Zeiten. Nunschienen fie mir noch alle zu leben; jedes Haus schien die Herbergeeines Weisen zu sein, und die Menge der Handwerker, Künstler,Krämer und Kaufleutc nur für das Bedürfniß derer versammelt,