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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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haßten, je nachdem sic sich tm Hm- nnd Hcrtreibcn während desKampfes seinen Grundsätzen näherten, oder von ihnen entfernten.Indessen sic selber die Farben änderten, glaubten sic, sich täuschend,er ändere die seinigen. Daher zählte man ihn bald denPatrioten"zu, bald denAristokraten", bald denLiberalen", bald denGe-mäßigten", bald denStabilen", bald denRadikalen", wie inbürgerlichen Unruhen der Parteigeist pflegt.

Ihn selbst focht dies wenig an. Er kannte den Wankelmnthder Volksniasscn und ihrer zeitweise» Meister zu gut, die, wennsie nicht in jugendlicher Unerfahrcnhelt für ein unerreichbares Ur-bild schwärmen, gewöhnlich ihre Vaterlandsliebe und deren Begei-sterung aus den Quellen unreiner Selbstsucht schöpfen und des-wegen, man kann sie nicht besser bezeichnen, für Alles arm anGrundsätzen, aber reich an Beweggründen sind. Ihm war esweder um einträgliche Stellen, noch um äußere Ehrenbezeugungenzu thnn. Unabhängig durch den Besitz eines mäßigen Vermögensund durch die reiche Fülle seines Geistes schlug sein Herz für WohlBesseres. Auch wagten seine Gegner nie die Rechtlichkeit nnd dasStrengsittliche seiner Denkart anzngreifen. Vielmehr sie selbstmußten ihn achten; sic selbst ihn hervorziehcn, welkste, die Neber-legenheit seiner Talente anerkennend, dieselben nicht entbehrenwollten und konnten, ohne der Sache zu schaden.

Er war Staatsmann im großen Sinn dieses Wortes. Erwollte die Freiheit und möglichste Ausbildung der Schweizernation,die man bisher unfrei nnd bildungslos gelassen hatte; er wollteErstarkung der Schweiz durch Schöpfung eines fester», den Be-dürfnissen ihrer selbst, wie der europäischen Mächte, entsprechen-der» Bundesvertrags, dem seit 1814 die ehemalige Unhaltbarkeitznrückgcgebcn worden war. Aber weit entfernt, sein Ziel imStnrmlauf erstreben zu wollen, schritt er ihm mit ruhiger Beson-