Er verglich sie, in Rücksicht ihres reichen Geistes, gern mit derFrau von Staiil, während ich sie dem Ideal derselben, derCorinna, „dieser flammenden Seele in Engelshülle" ähnlicherfand. Sie möge mir's verzeihen, wenn ich, um der Welt zu zei-gen, wie man Bonstettcn liebte, eine Stelle aus ihrem Brief,statt eigener Worte, hersctze. Sie sandte mir ihre Klage um denVerschwnnrenen den 4. März 1833 aus Pisa:
„Niemand ersetzt den Freund wieder, den wir beide verloren.Die Erinnerung muß nun die noch näher zusammenziehcn, die ergeliebt hatte. Schreiben Sie mir doch ein kleines Wort desTrostes. Bonstctten bleibt eines der schönsten Andenken meines
ich war. Auch verschiedene von meinen AmtSrede» wurden gedruckt,die nicht minder nenncnSwerth sind.
Ais ich im Jahre 1787 Landvogt zu Nion war, und Matthis-son mehrere Jahre bei mir lebte, ließ er auch meine
6. Gedanken üb er die Unsterblichkeit der Seele drucken.
Ich verließ die Schweiz im Jahre 1798 mit dem Vorsatz, mich
in Dänemark anzusiedeln. Erst von da an, also in einem Altervon 53 Jahren, widmete ich mich ganz der Literatur. FriederikeBrun ließ Alles, was ans meiner Feder kam, in Druck gehen, thcilszu Hamburg, thcils zu Kopenhagen, Berlin und Zürich. Dahin ge-hören allerlei Kleinigkeiten, z. B.
7. Reise in Skandinavien und Seeland, Ich hatte sicmit Madame Brnn gemacht.
8. Briefe über die italienischen Vogteicn, an MadameBrun.
9. Was ist Freiheit?
10. lieber die Schnlen von Dänemark.
11. Die bessere Schweiz. Ich schrieb daö zu einem Festeder Madame Brun.
12. Lodbroks Saga,
13. Eine Abhandlung über die Gartenkunst im Norden.