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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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glänzten, vergaß ich nicht dabei in Anschlag ;n bringen. MeineBeredsamkeit blieb ohne Wirkung. Bonstettcn mußte einemHerrn Dicsbach von Carongc nachstehcn.

Vielleicht hätte der berühmte Freund Müllers und MatthissvnSmir kaum Dank dafür gewußt, daß ich ihn mit aller Gewalt indie diplomatische Laufbahn cinschieben wollte. Er wußte nichtdarum; erfuhr davon auch kein Wort. Wir standen unter einanderohne Verbindung. Ich selbst hielt mich längst von ihm vergessen,während er im nachfolgenden Sommer (1802) glückselige Tagezu Rom und ans den Dnrchwanderungen von Latiums Gefildenverlebte.

Aber bei seiner Heimkunft ans Italien, im August 1803, suchteer mich im Schlosse Biberstein auf, wo ich zurückgezogen vonöffentlichen Geschäften, fast einstedlerisch, nur mir und den Wis-senschaften gehörte. Er brachte Sämereien und getrocknete Pflan-zen, die er, wie er sagte, für meine Kräutersammlung, in Latiummitgenommen habe. Von diesem Tage stammte unsere engereVerbindung und entspann steh darauf unser brieflicher Verkehr.

Den nächsten Anlaß zu letzten» gab die Frau von Stael.Bonstetten lud mich in deren Namen ein, sie in Coppet amGenfersec zu besuche». Wahrscheinlich hatte er sich, in einer Auf-wallung freundschaftlicher Gefühle, wohl allzu günstig über michgegen diese außerordentliche Frau geäußert. Sie wünschte michzum Gesellschafter und Begleiter auf ihren Reisen. Aber ausFurcht, meine Persönlichkeit könne BonstettenS gute MeinungLügen strafen, lehnt' ich den Besuch in Coppet ab; und endlichmachte mich ein gewisser Stolz, in welchem ich den Genuß meinerUnabhängigkeit auch dem geistreichsten und gelehrtesten Weibe desJahrhunderts nicht znm Opfer gebracht haben würde, unartig ge-nug, der Herrin von Coppet einen Wunsch unerfüllt zu lassen,