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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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sionen, sechs Diners und sechs Soupers. Von der Gesellschaftschweizerischer Naturforscher, die sich dies Jahr in Aarau versam-melte, müd' und lahm an Geist und Leib, freu' ich mich meinesStübchens wieder und suche die erste Erholung bei Ihnen. Esgibt wahrhaftig keine schwerere Arbeit, als Arbeitslosigkeit.

Der Himmel weiß am besten, wie ich in den Geruch einesNaturforschers gekommen bin; ich weiß es nicht. Ich wollte ver-gebens die Pictetö, Schinze, Decandolle's, Ebels, Usteri's u. s. w.enttäuschen über meine Person; es war umsonst. Ich komme mirfast vor, wie Mr. de Pourceaugnac mit dem Spaßvogel Eraste.

Ihr Brief hat mir Freude gemacht, weil Sie rund heraus-sagen, es gehe Ihnen wohl und das Land gefalle Ihnen, wo Siejetzt leben. So fürcht' ich nicht, daß Sie nach Riga gehen, oderüber den Kanal. Und da Sie die Kirchengeschichte vorgenommenhaben, Viktoria! bleibt Ihnen lebenslang vollauf zu thun. Nochhaben wir keine von einem Philosophen geschriebene, keine fürNicht-Clcrus genießbare.

Wir stehen nun in der Erwartung eines neuen StatthaltersGottes auf Erden. Wenn sich der heil. Geist auf den Kardinal,ich weiß nicht mehr wie er heißt, herabläßt, so erhält der heil.Stuhl einen Hart- und Starrkopf. Man schreibt mir, daß unterden jüngcrn nach dem Purpur aspirirenden Geistlichen in Rom eineVerbindung bestehe. Alles daran zu setzen, Glanz, Herrlichkeitund Macht der Theokratie wieder herzustellen, und sollte es zueinem Religionskricg führen. Nun denn, je toller je besser. Dasfehlt noch zum tragi-komischen Schauspiel dieser Zeit, und machtein braves Schlußkapitel zur Hist. vovlns. oel. sooüwrmni.

Man hat mich schon manchmal an den politischen Meinungs-gährungen unserer Zeit für einen der 12,000,000 Mitschuldigengehalten; theilcn Sie mir doch ein wenig von Ihrer Unschuld mit,wenigstens von denunschuldigen Gedanken," die Sie über