worden. Ein Staatsmann machte da die witzige Bemerkung«„Zschokke hat die Irren und Wirren im Gehirn/'
Out! sagt der Franzose, wenn er fertig ist. Mein Brief istzn Ende, Gottlob! Ich trockne mir den Schweiß von der Stirn.Ich habe mein Brod verdient. Schneiden Sie mir aber keinkleines Stück ab.
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Nach Baden-Baden. 1. Juli 1823.
In Eil muß ich Ihnen, mein thenrcr Freund, melden, daßich heut von einem sehr achtungswürdigen Manne, der mir per-sönlich sehr lieb ist, den ich, glaub' ich, seit Jahr und Tag nichtmehr sah, nnd von dessen Befinden, Thun und Lassen ich seiteinem halben Jahr nicht das Mindeste wußte, endlich einen Briefempfing, der auch Sie angeht. Wie ich nun erfahre, ist er eben-falls in den Bädern von Baden (nämlich der Mann, nicht derBrief); und da er wirklich ein interessanter, geistvoller Mann ist,müssen Sie, wenn Sie nicht ganz ohne Eitelkeit find, ihn gewißdort schon gesehen haben, denn gleich und gleich gesellt sich dochgern. Vielleicht haben Sie schon mit ihm gesprochen.
In jedem Fall wünscht' ich, Sie würden mir die Gefälligkeiterzeigen nnd zn ihm gehen Er ist zwar ein wenig hypochondrisch,wie Sie, nnd brummt mitunter ohne Ursach, aber ist darum nichtminder liebenswürdig. Sic werden ihn, wenn Sie ihn erst rechtkennen lernen, gewiß schätzen. Ich Hab' ihn, unlängst geschrieben,um von seinem jetzigen Leben und Treiben etwas zu erfahren, wasmir durchaus nicht gleichgültig sein kann. Ans seinem Brief, dener mir darauf schickte, muß ich nun schließen, daß ich sein Ver-trauen verloren habe und er selbst in große Armuth versunken seinmüsse. Denn statt der Antwort und mir zn melden, wie es ihm