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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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ganzer und mich einen diel und ernsthaft beschäftigten Mannnannten. Aber seit den berühmten Verheißungen des Königs vonNeapel n. s. w. weiß man, wie es mit den königlichen Geisternzu halten ist, besonders wenn fie ins Versprechen gerathen. Manhat nie Sicherheit, wenn sie etwas versprechen, ob sie sich nichtv ersprechen?

Nun weiß ich dazu nicht einmal, ob Sie in Heidelberg, Ba-den-Baden, Karlsruhe, Paris, Riga, Konstantinopel oder Ma-rocco find, nnd wohin meinen Brief schicken. Denn daß Sie nichtin Aarau, nicht in der stillen Blumhalde find, wohin Sie docheigentlich gehören, davon überzeug' ich mich täglich mit den Augen.

Also will ich anfangen, mein Brod zu verdienen:

1) Das Neueste bei uns in der Blumhalde ist ein kleiner,hübscher Bube, der, ich weiß nicht woher? zu mir ins Haus kamam 25. Februar snni ourrenlis und weder Christenthum nochNamen hatte. Ich ließ ihn straks taufen und Achilles heißen.Das Kerlchen aber lärmte mit seiner Stimme, auf die er sich etwa«zu Gute zu thun schien, immer ärger. Da reute mich, ihn nichtStentor geheißen zu haben. Man muß ihn jenseits der Aaresehr vernehmlich hören, denn alle Basen kamen außer Odem ge-laufen, um ihn zu sehen. Jetzt merk' ich zu meinem Leidwesen,der Bursch ist ein offenbarer Ultra, der uns alle tyrannistrt, nichtsvon Schreib- sondern nur von Schrei-Freiheit, nichts von Preß-sondern nur von Frcß-Freiheit wissen will, Alles begehrt, nichtsgibt, von allen sich bedienen lassen, keinem dienen will, und,wenn wir ihm ehrerbietig jeden Willen thun, uns kraft seiner Le-gitimität mit vergoldeter Wäsche belohnt.

2) Das Neueste in der Schweiz ist, daß der König vonNeapel von de» Eidgenossen dreitausend handfeste Männer begehrte,um die Oesterreicher entbehren und die Liebe seines Volks, das ihnanbetet, im Zaum halten zu können. Die Kronen des heil. Bun-