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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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345
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Ihnen ehrenvoll sein. Ich bin freilich, mit meinen Aufmunte-rungen, Partei, und will auch gar nicht verhehlen, daß ich gernan Ihnen einen theologischen Unglücksgefährten haben möchte.Ja, ich berg' es nicht, mir wäre lieb, der ganze Heerhaufcn derfranzösischen Missionärs würde Sie namentlich, als Monsieur lertlilosoxils loquvmsns, sämmtlichen wahren Gläubigen, Wiedasächte Thier der Offenbarung, schildern; der ultramontanische apo-stolische Klerus Sie von allen Kanzeln herab in üAurs der Hölleüberliefern, und der Papst, nach Berathung des KardinalkollegiumS,sich's zum Verdienst rechnen, eine anathematisircnde Bulle, mitden Anfangswortcn: »^Otuvauls visbolo tenobrnruin ross eie."vom Kapitol herab auf den Kopf schleudern. Das wäre mirdoch einiger Trost, da in einigen Luzerner Dörfern einigePfarrer wieder gegen meine harmlose Schweizcrlandsgeschichte ge-predigt haben.

Ich bitte Sie, werden Sie mir nicht böse, daß ich so spätantworte; mit dieser Bitte muß ich sonst bekommen Sie diesearmen Zeilen in acht Tagen nicht, oder Wohl nicht vor dem Ein-zug des Duc d'Angoulemc in Madrid schließen.

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Nach Baden-Baden. 12. Zuni 1823.

Ihren lieben Brief von vorgestern (aber er datirt sich Hei-delberg den 17. Februar) flüchtig ist die Zeit! also vonvorgestern muß ich doch endlich beantworten, weil ich wohl spüre,ich bekomme keine Zeile, als wenn ich sie Lei Ihnen mit Bricf-schreiben im Schweiß meines Angesichts verdiene. Das stimmtnun freilich mit den tröstlichen Verheißungen im Anfang IhresBriefs nicht ganz zusammen, wo Sic sich ans lauter Artigkeit (eshängt Ihnen noch viel Pariser Puder am Haar) einen Müßig-