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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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stantischcs, Furcht vor Religionskrieg u. s. w., Hab' ich in Ihremletzten Briefe mehrmals gelesen, aber es ist mir nicht recht klargeworden, was in Ihnen vorgeht? Erklären Sie sich mir einmalhell. Denn was Sie sagen, ist mir noch immer lehr- und genuß-reich gewesen. Ich bin ein trefflicher Docht, reich an Oel, aberich brenne nur hell, wenn ich von einem Geist, wie dem Ihrigen,die erste Flamme erhalte.

Meine Empfehlungen an de» weisen Stapfer, den lebens-erfahrnen Greis Schlabrendorf, den vielgeprüften OdysseusO elsner, den hoffnungsreichen Aargauer, den Doktrinär Gutzot.

7.

Nach Karlsruhe. 18. März 1822.

Willkommen wieder auf dem Boden diesseits des Rheins unterdeutschen Gemüthern!

Nun soll ich abbitten. Ja, ich, der ich so gern einen Briefschreibe, um mir damit einen von Ihnen zu erkaufen, ich bin dersaumseligste Mensch, und doch Hab' ich unrecht, mich selbst anzn-klagen. Ich muß die Flüchtigkeit der Stunden und des ganzenLebens, ich muß die Unbeholfenheit meiner Maschine (des Leibes)anklagen, die nicht allem Genüge leistet, was der Geist in einenTropfen Zeit, Tag genannt, hineinwerfen möchte. Wären die Ge-danken, die ich beständig an Sie richte, sogleich geschriebene Worte,wahrlich, Sie hätten Folianten empfangen. Eine Erkältung, dieich mir ans einer Sitzung des Großen NatheS zuzog, die darausfolgende katarrhalische Unbehaglichkeit, die mich für Alles abspannte,dann endlich in ein reelles Katarrh-Fieber mit Erbrechen und Durch-fall überging, dann mein Doktor, der mich mit Senesblättcrnfegte, dann aufgelaufene Stöße amtlicher Arbeiten, dannmeine gottlose Begierde, die mich ergriff, mich jetzt noch plagt,meine naturrcchtlichen Ideen zu Papier zu bringen, worüber ich