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Mich freut, daß Ihnen Bern den heroischen Entschluß ein-fiößen könnte, vier Wochen daselbst zu leben; noch mehr freuenwird'S mich, wenn es vier behagliche, frohe Wochen werden undIhnen die ernste Gesellschaft Hube's und Kants zusagt. Sowerden Sie körperlich und geistig erquickt. Sie waren bisher mitden Menschen und den Wirkungen von deren leidenschaftlichen Ver-irrungen am meisten beschäftigt. Der Blick auf das Göttliche unddessen Thun tm Weltall scheint mir noch unendlich anziehender.Wie der Säugling erst zum Bewußtsein kömmt, wenn er sein Ichvon den Umgebungen unterscheiden lernt: so lernt der Mann undder Greis erst das Geheimniß seines Selbstes in der Schule derNatur, dieser Vorhalle aller Religion, in der die Stimme Gottesklingt, besser verstehen oder vielmehr ahnen. Haben Sie erst Kant,dann Hube durchlesen: so nehmen Sie Kluge vom thierischenMagnetismus vor, nicht wegen seiner Hypothesen, oder Manipu-lationen, sondern wegen der gesammelten Erfahrungen über diePsyche und deren Kräfte. Sie müssen für Ihren scharfsinnig be-obachtenden und regen Geist nur erst Materialien haben, — dieVerarbeitung derselben bleibt ihm selbst, wird ihm leicht.
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Nach Jnterlaken, zwischen dem ^ Ei.
Thuncr- und Brienzer-Scc.
Wenn auch nichts anders, will ich Sie, mein Lieber, doch beiIhrem Eintritt ins stille Land Mesopotamien oder Jnterlaken be-grüßen, und Ihnen das Beste wünschen, nämlich daß Sie dortfinden, was Sie da nicht verloren haben und doch da suchen. Esfreut mich, daß Sie an dem Hofmarschall aus der Nachbarschaftdes Nordpols einen angenehmen Gesellschafter gefunden haben.Aber sie bedürfen des Umgangs mit Gesunden, um sich PsychischZsch. Ges. Schr. 32. Thl. 14'