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merksamkeit Werth zu mache». Sv soll z. B. ein ganzes Dörf-chen im sächsischen Gebirge ihm seine Rettung aus den Gefahrendes Lazarethfiebers verdanken. Da im Gefolge des Krieges undseiner Einquartierungen und Durchzüge, diese Gegend von an-steckenden Fiebern hcimgcsucht war, deren Verheerungen pestartigwütheten, wußten sich die armen Leute in jenem Dörfchen nichtanders zu helfen, als durch eine Deputation an Hahnemann, dender Ruf weit und breit um Leipzig als einen großen Arzt bekanntgemacht hat, und den sie um Rath baten. Er gab ihnen einigesehr einfache diätetische Vorschriften und einige Flaschen eines ebenso einfachen Medikaments, von dem nur wenige Tropfen denjenigengereicht werden sollten, die sich von dem Nebel ergriffen fühlten;und in dem Dörfchen starb Niemand an dem verheerenden Nerven-übel, während die Nachbarschaft einem Todten-Acker glich.
Daß Hahnemann von den Apothekern gehaßt wird, die ihm,glaub' ich, ihre besten Medikamente in den Leib wünschen, scheintmir natürlich, beinahe verzeihlich; daß ihn aber auch Aerzte undProfessoren der Medizin anschwärzen und verfolgen, möchte keinsvon beiden sein. Soweit geht diese Verfolgung, daß HahnemannSZeugnisse, die er Stndirendcn über bei ihm gehörte Vorlesungenertheilt, nicht für gültig angesehen, und daß den Jünglingen, dieseine Schüler sind, schon deswegen Eramen und Beförderung un-gebührlich erschwert werden.
Was ich von Hahnemann und seiner Lehre und den Schicksalenbeider gehört und Ihnen mitgctheilt, erscheint mir selbst zumTheil so auffallend und räthselhaft genug, daß ich es hier beson-ders für meine Pflicht halte, Ihnen meine Quelle anzuzeigcn.Zwei gelehrte und achtbare Männer haben mir gesagt, was ichIhnen erzählte. Sie sind zwar nicht Aerzte, allein einer derselbenzumal, Reum (als Lehrer bei der hiesigen Forstakademie angc-stellt), scheint mir um so mehr Zutrauen zu verdienen, da er ge-