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Jenen hat die Nemesis in der Frende seines Herzens auf einenNutschberg geführt und da auf die Nase fallen lassen. Den schlechtenGeist, der in Deutschland herrscht, mögen Sie daraus abnehmen,daß ich noch Niemand von diesem Unfälle ohne Lachen sprechengehört habe.
Herr v. K. war Polizeimeister in Dresden. Er scheint nichteinmal Charakterstärke genug besessen zu haben, um sich mehr alsVerachtung zu erwerben. Den niedrigen Mitteln zu seinen Er-pressungen entsprach nur die Gemeinheit, mit der er unter Huren,Inden und Spielern das Erpreßte durchbrachte. Sogar die armenFreudenmädchen mußten, um ihr Gewerbe zu treiben, Erlaubniß-scheine bei ihm lösen. Doch lassen die Spötter ihm Gerechtigkeitwiderfahren und gestehen, daß er nur nach eigener Prüfung der-gleichen auStheilte. Auch hat er Schulden hinterlassen, die es abernoch sind.
Im Allgemeinen war der Soldat erträglicher, als sein Befehls-haber. Die nicht seltene Gutmüthigkeit des russische» Mannes ver-söhnte mit seiner Rohheit, die dem Mangel an Bildung ihrenUrsprung verdankt. Die Brutalität der Offiziere, die nichts alsFolge gänzlicher Verbildung ist, war immer empörend. Nicht seltensollen diese Herren anch gegen Bürger, von den ihnen ganzeigenthümlichen Faustschlägen ins Gesicht, Gebrauch gemacht haben,die wir leider noch auf unser» Paraden, als Surrogate der Stock-schläge, zu sehen gewohnt sind. Der Ausnahmen hat es gegeben,das versteht sich, sie bestätigen aber, eben als solche, auch hier dieRegel. Uebrigens lieferten die gemeinen Russen in Dresden einenneuen Beweis ihrer Bildsamkeit. Sie, die in Schmutz und Un-geziefer gefüllt einzoge», und aus vielfältige Bitten der mit Abscheuund Ekel erfüllten Bürger endlich in Kasernen einquartiert wur-den, die auf den Straßen sehr betriebsam von den Vorübergehendenneue Kleidungsstücke, besonders Stiefel, gegen ihre alten ein-