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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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dem Glücke, mit welchem fich die Deutschen durch solche Gastegesegnet fühlten, gesprochen, ist keineswegs die Stimme der ge-zwungenen Gastfrcundc. Das Volk, dessen Nrtheilc in der Regelgerecht sind, hat geachtet, was zu achten war, und schweigend er-tragen, was es dulden mußte. Von allen Hähern russischen Be-fehlshabern ist Nepnin der einzige, der sich allgemeine Achtungerworben hat. Kein Vorwurf, weder der Brutalität, noch derErpressung, befleckt seinen Ruf. Freilich würde er besser gethanhaben, die Summen, di? er mit Geschmack und Prachtlicbe zurVerschönerung Dresdens verwandte, dem armen Volke zu schenken;edler »nd wohlthätigcr aber war es denn doch, den Anstrengungendes Volkes diese Bestimmung zu geben, als, mit dem Schweißedesselben, Kastraten und Hofschranzcn zu mästen, wie vor- undnachher geschehen ist. Weit davon entfernt, sich selbst zu be-reichern, lebte übrigens Nepnin mit einer seiner Würde ange-messenen Pracht von seinem eigenen Vermögen, darüber ist nureine Stimme. So wenig war die hohe Stelle, die er bekleidete,seinen Finanzen vortheilhaft, daß er vielmehr Schulden zu machengezwungen war. Ja, was noch mehr ist, er hat diese Schuldennicht allein gemacht, er hat sie sogar bezahlt! Noch jetzt be-dauern die Dresdner, daß Nepnin nur Ziviloberbefehlshaber, undfolglich nicht überall im Stande war, seinen guten Willen auchden militärischen Autoritäten befehlend mitzutheilen.

Herr v. G. war ein junger Mann, der die Kommandantenstellcin Dresden wahrscheinlich den patriotischen Opfern verdankte, diesein Vater, der Finanzminister, dem Staate gebracht hatte. Erführte 3000 bewaffnete Leibeigene desselben nach Dresden, die aufKosten ihres Herrn gegen den gemeinschaftlichen Feind gestelltwaren. Herr v. G. war noch sehr jung; eine der größten Be-lohnungen, die er sich durch die Tugenden seines Mannesaltersnur erwerben kann, wird er genießen, wenn er durch dieselben die