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aller Hofschranzen ausgesetzt, die sein Leben nach Kräften zu ver-bittern suchten. So weit soll der Eifer gegen ihn gehen, daßman, und, wie man sagt, mit höher», Beifallc, Briefe anfgesan-gen hat, in welchen reiche Kranke ihn um ärztlichen Rath baten,und fortdauernd dergleichen Patienten an andere Aerzte zu ver-weisen bemüht ist. Unter solchen Umgebungen ist bei Weigel derWunsch, sein Vaterland zu verlassen, sehr natürlich. Setzte erihn doch nur in Erfüllung, diesen Wunsch! Seine Kunst sichertihm überall eine ehrenvolle Unabhängigkeit, und bei uns insbe-sondere würde ein Mann, wie er, mit Neichthümern und Auszeich-nungen überhäuft werden.
Nicht viel besser als ihm ist es Herrn Winkler gegangen, derIhnen unter dem Namen Theodor Hell bekannt sein wird. Vordem Kriege war er Archiv-Sekretär, und Repnin, der sich nichtzu der deutschen Fürsten Marime bekennt, die das Talent für eineunnütze Bestie hält, wie ,dcr Bauer den Pegasus, weil er ihnnicht in den Pstug spannen konnte, — Repnin benutzte dentüchtigen Geschäftsmann, indem er ihn zu einer bessern Stelle inseiner Kanzlei beförderte, und ließ seinem Verdienste Gerechtigkeitwiderfahren, indem er ihm ein Hofrathsdiplom gab. Nach derRückkehr des sächsischen Hofes hat Herr Winkler seine neue Stelleverloren und die vorige nicht wieder erhalten; ja man hat kleinlichgenug gedacht, ihm den Titel zu streichen, der doch nicht denMann, sondern den der Mann ehrte.
Sachsen wurde bekanntlich im letzten Kriege eine geraume Zeitvon russischen Autoritäten administrirt, und in Dresden befand sicheine beträchtliche russische Garnison. Wollen Sie über die Stim-mung der Sachsen in dieser Hinsicht etwas wissen, so glauben Sieauch hier das Gegentheil von dem, was die Zeitungen sagen, umder Wahrheit einigermaßen nahe zu kommen. Die Begeisterung,mit welcher Kotz ebne von dem Betragen der Russen und von