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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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Friede seiner Asche und Reue und Erkenntniß seinemMörder" durchstrichen gefunden; so wurde die Energie der Theater-Direktion in Berlin, die gerade jetzt fast täglich KotzebuescheSachen gab, nur von dem Publico der Logen des königlichenRanges erkannt, im Parterre aber war keines; und das kläg-liche Ende der in Königsberg versuchten Todtenfeier haben sogardie Zeitungen nicht verheimlichen können. Ich dächte, man gebesolche unzeitige Versuche auf, um wenigstens zur Erfüllung derersten Hälfte jenes Wunsches imGesellschafter" etwas beizutragen»Nebrigens muß man bekennen, daß der selige Herr Etatsrathsein Leben lang ein Glückskind gewesen ist, das nicht einmal einenschlechten Streich begehen, dem nicht einmal ein übles Ereignißbegegnen konnte, ohne zu seinem Glücke (ich möchte lieber sagenzu seiner Fortune) beizutragen. In einem Verrathe an dem häus-lichen Glücke seines ersten Gönners findet er festen Fuß zu demersten Schritte auf einer unerwartet glücklichen Laufbahn. Katha-rine läßt ihn für ein Pasquill züchtigen und der Unfall machtseinen Namen zuerst, und nicht weniger als seinMenschenhaßund Reue", bekannt. Er behandelt seine ersten Weiber schlecht,und immer liebenswürdigere fliegen ihmzn, und seine empfindsameschlaffe Moral wirkt auf das ganze, zarte Geschlecht, wie derGifthauch der Schlange auf die kleinen Vögel, indem er fie allein ihren Rachen zieht. Man läßt ihn eine Spazierfahrt nach Si-birien machen, um ihn mit Auszeichnungen und Reichthum zu über-häufen. Der Haß Napoleons vermehrt die Gunst der Großen,und seine Popularität. Endlich, da er alles genossen hat, wasEitelkeit und Sinne zu befriedigen vermag, läßt er es sich ein-fallen, eine große bewegte Zeit mit seinem Hohne abkühlen zuwollen, und ein unbekannter Jüngling opfert alle Wünsche undHoffnungen, zerreißt alle Bande, die das jugendliche Herz somächtig an das Leben fesseln, um ihn die nicerlaffene Schuld der