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liegt, wenn der Herrscher wirklich von seinem Volk geliebt ist, wiees der Fall bet uns in Bayern ist; nnd so geliebt zu werden, da-hin sollen alle streben. Die öffentlichen Blätter und die Geschichteanerkennen dies schöne Verhältniß des Monarchen, der Wahrheitgemäß. Und glaube mir, er bleibt dem rechten Wege treu, dener eingeschlagen hat, und läßt sich nte durch furchtsame oderschlaue Einredungen irre machen."
In diesem Geiste verharrte Schltchtegroll auch in folgendenJahren. Als er den festen, raschen, blutlosen, gewaltigen Gangder spanischen Staatsumwälznng tm Jahre 1820 vernahm und be-obachtete, schrieb er: „Worüber erstaunt man denn? Statt dieNcvolntion zu enden und diesen verheerenden Waldstrom in dasBett der natürlichen Evolution zu leiten, drängen sie ihn überallmit Contrerevoluttonen rückwärts und dämmen auf, so lange siemögen, bis rückwirkend die Contre-Contrerevolution kommt. Nachallem, was ich weiß, stimme ich in die besten Hoffnungen fürSpanien. Es wird noch manchen Kampf kosten, aber das konsti-tutionelle System wird sich dnrcharbcitcn."
Am tiefste» war sein Schmerz um Griechenland, und vielleichtmehr noch um die Stellung derjenigen christlichen Fürsten zu Grie-chenland, die er so hoch verehrt hatte. Immer kam er wiederdarauf, und mit niedergeschlagenem Muthe zurück. Noch im letztenBrief, den ich von seiner Hand empfing (21. Juni 1822), seufzteer: „Die Hellcnika gehen mir tief ans Herz. Immer nehme ichmir vor, diesen Artikel in den Zeitungen zu überschlagen; nnd dochzieht es mich jedesmal, sie zuerst zn lesen nnd meine Wundenaufzüreißen."