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Andere, die ihm näher waren, mögen vom literarischen undhäuslichen Leben Schlichtegrolls, von seiner stillen, hilfreichenWohlthätigkeit, von der Anmuth seines geselligen, vertraulichenUmgangs reden. Ich aber möchte von seinem innern religiösenSinn am liebsten sprechen; und doch ist mir eben in dieses schöneGeheimniß zu blicken am wenigsten das Glück geworden. Davonmögen vielleicht seine Söhne, oder Jakobs oder Weiller diebesser Unterrichteten sein. Aber die Religion, welche sein gesammtesStreben regelte, sein ganzes Wesen durchleuchtete, war das, wasihn vielleicht am meisten und vor allem Andern beschäftigt hat.
Ich begnüge mich, nur noch ein Bruchstück aus einem seinerBriefe nntzutheilen.
„Die Erscheinung" (schrieb er im April 1813), „daß manwieder in der positiven Offenbarung Hilfe sucht, beschäftigt michoft, besonders in Folge der Aufsätze eines Herrn E . . . r inSchlegels Museum, und Schlegels Gedanken selbst. Soll esdenn hierüber gar nicht zu einiger Uebereinstimmnng unter den red-lichen Forschern und sittlichen Menschen kommen, und soll dennimmer die alte Untersuchung von Neuem angehen? — Du kennstwohl schon Bouterweks Lehrbuch der philosophischen Vorkennt-niffe. Ich finde dieses geeignet, mein Symbolum jetzt zu heißen.Ich wollte, der Verfasser gäbe uns seinen Kommentar über diesesKompendium, das jetzt bloß Andeutungen enthält.
„Ich bin fest überzeugt, daß die oft sich selbst unbewußte Eitel-keit, eine Meinung auf eine glänzende Weise auszudrücken, vonjeher eine der Hauptursachen der Verwirrung in der Philosophiegewesen ist. So lange selbst die redlichsten Forscher es sich nichtauflegcn, mit Verzichtung darauf, etwas Pragmatisches zu sagen,über jene großen, allgemeinen Wahrheiten sich höchst einfach undallgemein auszudrkcken, so lange wird es nicht besser.