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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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erscheint, daß er gerade der Sache, der er dienen wollte, jofürchterlich schadete. Einer gewisse» Partei kommen heutigesTages Verschwörungen so erwünscht, daß sie sie veranlassen möch-ten, und daß sie recht mit Liebe von denselben, als vorhanden,sprechen, obgleich sie nicht da sind. Und wie benutzt man diesesGeschwätz! O, wie man die guten Fürsten, die Männer amStaatsruder täuscht und absichtlich irre führt! Mein *** sagtmir in seinem Briefe:So lange ich keine bessern Nachweisungensehe, als die Berliner StaatSzeitnng bis jetzt gegeben hat, werdeich nie glauben, daß eine Gesellschaft von Menschen denn waseinem einzelnen verrückten Gehirn einmal im Traum beifälit, istnoch kein Plan toll gemig sein könne, eine Republikanisirungvon Deutschland durch Korrespondenz, durch einige Emissäre undein paar Dutzend Turner zu unternehmen. Die vernünftigen Leutein Berlin halten auch Alles für Visionen. So wie sich dieSachen jetzt meist, wie fast alles Gute, ohne Znthun von ge-wöhnlichen Ministern, ja gegen diese gestalten, gewinnt die Recht-schaffenheit immer mehr Gewicht, und die diplomatischen Schlech-tigkeiten, wenn sic auch von Meistern geübt werden, können dasLicht der öffentlichen Meinung eben so wenig anshalten, als Zau-berei und Teufclsbannerei. Die Geschichte des Stourvza'schenPamphlets ist ein sprechender Beweis."

Bei »ns in Bayern hingegen ist unendlich viel Gutes imKeimen. Das tröstet mich über Alles. Einer der wohlwollendstenKönige, die je über Menschen regiert haben, hat Stand gehalten,bei manchem Andringcn, daß auch er störend in das eintreten soll,was der Zeit gemäß cingcleitet und in Gang gesetzt worden war.Bayern und sein König steht unter Deutschlands Völkern hoch davor der ganzen Mitwelt. Es hat sich gezeigt, daß von gesetzgeben-den Versammlungen, in denen das Volk vor seinem Monarchenerscheint, selbst für den bedenklichsten Politiker, nichts Furchtbares