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32 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 5 (1854)
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Und darauf wieder (unterm 22. Feb. 1815):Ich sehne michsehr nach dem Ausgang des Kongresses, und daß dann Deutsch-land froh aufblühe. Bedenke ich freilich, daß es kaum ein Jahrist, daß es noch nicht so lange ist, als das Embryo unter demHerzen der Mutter zu seiner Bildung braucht, wo noch der herz-loseste Tirana, der auf dem Wege war, eine Hyäne zu werden,über das mächtige, gebildete, tugendreiche Europa wie über eineneingezäunten Hirsch- und Wildgarten zur Belustigung gebot: sowerde ich nachsichtiger gegen die Zögerung. Biel Gutes keimtschon jetzt in Preußen, in Hannover und gewiß bald auch inBayern. Die Schweizerangelcgenheiten stehen verworrener alsandere vor mir; aber ich ahne auch für sie einen erfreulichenAuSgang."

Inzwischen sank allmälig seine erste Begeisterung von ihrerHohe nieder, da ihm in den Jahren 1815 und 1818 zu Mutheward,als würde es im alten, faulen Gräbern lebendig, und ver-gessene Gespenster sehnten sich hervor an die Tagesluft."

Es thut mir leid," schrieb er (am 19. Nov. 1817),daß mandie Studentcnspäße, die auf der Wartburg, wie mau lustigwurde, mit nntergelaufen sind, so wichtig darstellt, und die Furcht-samen, deren Zahl und besonders in den ersten Ständen Legionist, damit schreckt. Nach allen Nachrichten von den verschiedenstenPersonen hat im Ganzen dort ein würdiges Fest statt gehabt.Der eine verächtliche Berichterstatter aber in der Allgemeinen Zei-tung möchte gar zu gern Deutschland als im Zustande des Wahn-sinns begriffen darstellen.

Das find die ärgsten Feinde der Fürsten und der Staaten,welche jetzt die Aengstlichkeit vermehren und Unruhen besorgenlassen. Der ganze Zeitgeist strebt ja nach Rechtlichkeit, nach Ge-setz hin; wer sich an die Spitze stellt, diese zu befördern, hat nichtszu befürchten. Ich mißbillige an den Wartburg-Szenen das Ein-